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Dodd-Frank konfliktfrei

Seit Inkrafttreten des Dodd-Frank-Gesetzes im Juli 2010 gelten für Unternehmen, die bei der US-Börsenaufsichtsbehörde registriert sind, hinsichtlich ihrer Nutzung von „Konfliktmineralien“ einschließlich Gold, die aus der Demokratischen Republik Kongo oder angrenzenden Ländern stammen und direkt oder indirekt zur Finanzierung bewaffneter Konflikte in dieser Region beitragen könnten, neue Meldepflichten. Die US-Börsenaufsichtsbehörde soll bis Mitte April 2011 spezielle diesbezügliche Richtlinien bekanntgeben. Inzwischen arbeiten eine Reihe von Vereinigungen, einschließlich dem Responsible Jewellery Council, dem World Gold Council und der Electronics Industry Citizenship Coalition, Systeme aus, die die Einhaltung von Herkunftsbestimmungen, unter Berücksichtigung der Besonderheiten der Goldlieferkette, gewährleisten sollen. Metalor beteiligt sich als einer der führenden Goldveredler aktiv an diesen Initiativen und ist bestrebt, seine Kunden, Lieferanten und Vertreter bei der Einführung geeigneter Systeme zur Einhaltung von Herkunftsbestimmungen zu unterstützen, die es ihnen ermöglichen, das Dodd-Frank-Gesetz hinsichtlich der Verwendung konfliktfreier Mineralien zu erfüllen, sobald die Richtlinien ausgearbeitet sind.

Metalor Technologies SA hat bereits entsprechende Richtlinien und Praktiken eingeführt, um zu gewährleisten, dass hohe ethische Verhaltensstandards eingehalten, alle entsprechenden Gesetze befolgt und Geschäfte nur mit Personen getätigt werden, die sich an Gesetze und ethische Prinzipien halten. Insbesondere beim Handel mit Edelmetallen achten wir auf die Transparenz sämtlicher Parteien und die Rechtmäßigkeit aller Geschäfte. In der Schweiz unterliegt Metalor dem Edelmetallgesetz und dem Geldwäschegesetz. Wir wenden dieselben Prinzipien, die in unserer Richtlinie zur Einhaltung von Gesetzen und Vorschriften und ethischen Grundsätzen zum Ausdruck kommen weltweit an, wo auch immer Metalor Technologies tätig ist und Geschäfte betreibt. Im Januar 2011 wurde Metalor nach einer Überprüfung, die den Nachweis erbrachte, dass die verantwortungsvollen Geschäftspraktiken von Metalor dem Kodex für Praktiken des Responsible Jewellery Council entsprechen, das erst vierte zertifizierte Mitglied des Responsible Jewellery Council.

Metalor achtet seit Jahren auf die Probleme im Zusammenhang mit Gold aus der Demokratischen Republik Kongo und hat seit 2005 kein Gold mehr aus Uganda bezogen, dem einzigen an die Demokratische Republik Kongo angrenzenden Land, aus dem Metalor Lieferungen erhalten hat. Wir glauben, dass die relativ geringe Menge Gold, die in der Demokratischen Republik Kongo abgebaut und auf weniger als 1 % der weltweiten Jahresproduktion geschätzt wird, wahrscheinlich auf weniger stark geregelte Märkte gelangt, in denen Metalor nicht tätig ist. Nach bestem Gewissen versichern wir, dass es bereits heute als sicher gilt, dass das Gold von Metalor weder direkt noch indirekt von Quellen in der Demokratischen Republik Kongo oder angrenzenden Ländern bezogen wird. Nichtdestotrotz führt die Gruppe derzeit zusätzliche Due-Dilligence Prüfungen ihrer Geschäftspartner durch, um dies ausdrücklich zu bestätigen.

Sollten Informationen vorliegen, die darauf schließen lassen, dass Metalor mit Gold aus der Demokratischen Republik Kongo oder angrenzenden Ländern beliefert wird, ersuchen wir um eine entsprechende Mitteilung unter compliance@metalor.com.

STELLUNGNAHME GEGENÜBER DER US-BÖRSENAUFSICHTSBEHÖRDE

Metalor Technologies USA hat der US-Börsenaufsichtsbehörde Kommentare zu diesem Thema übermittelt.

ANDERE ANFRAGEN ZUR HERKUNFT

Metalor hat auch Anfragen zur Herkunft anderer verwendeter Elemente erhalten, die aber nicht unter die im Dodd-Frank-Gesetz definierten Konfliktmineralien fallen, und zwar Palladium [1] und Kobalt [2].

1. Metalor arbeitet Palladium auf und produziert Palladiumsalze und -prozesse für die Galvanotechnik. Das gesamte Palladium von Metalor wird aus edelmetallhaltigem Altmaterial gewonnen, das Palladium enthält, und ausschließlich von angesehenen und überprüften Lieferanten bezogen wird.

2. Metalor verwendet nur ganz geringe Mengen Kobalt bei einigen galvanischen Goldprozessen für Dekorativ- und Steckverbinderanwendungen (weniger als 0,2 % Gewichtsprozent in der Goldschicht). Metalor bezieht seine Kobaltsalze von angesehenen Lieferanten in der Schweiz und in den USA.